Projektleitungen Hochschulentwicklung

Lifelong-Learning-Strategie ZHAW

 

Gesellschaft und Volkswirtschaft erleben bedeutende Veränderungen in der demographischen Struktur und auf dem Arbeitsmarkt (Geburtenrückgang, höhere Lebenserwartung, späterer Eintritt ins Rentenalter, häufigerer Stellenwechsel als früher, Akademisierung vieler Berufe, sinkende Halbwertszeit des Wissens in manchen Bereichen, Digitalisierung). Insbesondere die Digitalisierung der Gesellschaft und die Automatisierung vieler Arbeitsabläufe haben dem lebenslangen Lernen eine neue Bedeutung verliehen. Eine einmalige Ausbildung im frühen Lebensalter wird nicht mehr ausreichen, um Menschen mit den sich ständig ändernden Kompetenzen auszustatten, die sie benötigen, um auch längerfristig ein für Arbeitgeber attraktives Profil zu haben. Der Club of Rome hat bereits 1979 erkannt, dass es in einer Zeit rapider Veränderungen und zunehmender Komplexität nicht mehr sinnvoll ist, die Ausbildung auf die ersten achtzehn bis zwanzig Lebensjahre zu beschränken. Angesichts des technologischen Fortschritts und der entsprechend veränderten Berufsbilder und -anforderungen, müssen die Bildungssysteme angepasst werden. Die Hochschulleitung hat beschlossen, eine Haltung zu Lifelong Learning in Form einer Strategie zu erarbeiten. Aufgezeigt und erörtert werden soll, was die ZHAW alles unter Lifelong Learning fasst und welches ihr diesbezügliches Verständnis ist. Es werden die Ziele festgelegt, welche die ZHAW als aktive Akteurin im Bereich Lifelong Learning erreichen möchte sowie die Massnahmen, die es braucht, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

Projektstart: November 2019   |   Projektende: Juli 2020

Green Impact Book ZHAW

Zusammmen mit Christian Wassmer

     

Mit ihrer im Juni 2019 beschlossenen Nachhaltigkeitsstrategie adressiert die ZHAW die vier Leistungsbereiche, den Hochschulbetrieb sowie die Governance der ZHAW. Die ZHAW orientiert sich in ihrer Nachhaltigen Entwicklung am Übereinkommen von Paris, die Klimaerwärmung bis 2050 gegenüber den vorindustriellen Werten auf unter 2° C zu beschränken und gleichzeitig die Anstrengungen zu verstärken, damit ein Maximum von 1.5° C erreicht werden kann. Die Treibhausgasemissionen müssen bis dann reduziert werden und auf netto null heruntergehen. Darüber hinaus orientiert sich die ZHAW an der Agenda 2030 der UNO mit ihren siebzehn «Sustainable Development Goals» (SDGs), welche der gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Dimension der Nachhaltigen Entwicklung Rechnung tragen. Das Green Impact Book benennt für den Hochschulbetrieb acht Ziele im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit. Die Überprüfung der Erreichung der acht betrieblichen Nachhaltigkeitsziele geschieht über Kennzahlen, welche Teil des Nachhaltigkeitscockpits sind.

Projektstart: Mai 2019   |   Projektende: August 2019

Nachhaltigkeitsstrategie ZHAW

Zusammen mit Christian Wassmer

     

Was die Nachhaltige Entwicklung für Hochschulen und Forschungsförderer bedeutet, wird seit über einem Jahrzehnt im In- und Ausland diskutiert und in zahlreichen Einzelinitiativen angegangen. Über die ökologisch verträgliche Betriebsführung hinaus stellen sich die Hochschulen zunehmend umfassend dem Thema der nachhaltigen Entwicklung im Sinne auch einer Umgestaltung von Lehre und Forschung und einer aktiven Gestaltung der Hochschulgebäude und der Hochschulumwelt im Sinne von nachhaltigen Living Labs. Ziel des Projektes ist die Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet – unter dezidierter Berücksichtigung all dessen, was bereits getan wird in diesem Bereich. Die Strategie setzt für die Departemente, das Rektorat sowie Finanzen & Services den Rahmen, um die notwendigen Entwicklungen unter Berücksichtigung des je spezifischen Kontexts und der bisherigen diesbezüglichen Aktivitäten und Angebote voranzutreiben.

Projektstart: Dezember 2018   |   Projektende: Juli 2019

Strategie Bildung und digitale Transformation ZHAW

   

Die digitale Transformation stellt Hochschulen im Hinblick auf ihren Bildungsauftrag vor Herausforderungen. Es geht um die Verbesserung der Lehre (z.B. hinsichtlich Lehr- und Lernmodelle und Lernräume) und um die Frage der Bildung von Kompetenzen für die digitalisierte Lebens- und Arbeitswelt. Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Lehre gehen damit weit über eine Anreicherung der bestehenden didaktischen Konzepte mit neuen Medien hinaus. 

  

Projektstart: 2017   |   Projektende: 2018 

Konzept Strategisches Observatorium ZHAW

Zusammen mit Christian Wassmer

   

Die Beschreibung künftiger Entwicklungen und die «Belastbarkeit» des grundgelegten Wissens und der getroffenen Annahmen spielen als strategisches Planungsinstrument für eine Hochschule eine wichtige Rolle. Die ZHAW hat ein Konzept für ein strategisches Observatorium entwickelt, mit welchem Einzelbeobachtungen zusammengefügt und systematisiert werden sollen. Neben der immanenten Vorausschaufunktion kommt dem strategischen Observatorium auch die Rolle eines übergreifenden Koordinierungsinstruments zu, welches die Fähigkeiten der Hochschulleitung stärken soll, sich auf wahrscheinliche künftige Entwicklungen vorzubereiten. Das Strategische Observatorium lehnt sich an das Vorgehen eines «Horizon Scanning» an. Es ist ein Entwicklungsinstrument und ergänzt evaluative Instrumente im Bereich der Governance.

  

Projektstart: 2017   |   Projektende: 2017

Strategiecockpit ZHAW

   

Kennzahlen sind nur ein Teil des notwendigen Wissens, auf das sich die Steuerung und die Rechenschaftslegung einer Hochschule abstützen. Kennzahlen geben für sich alleine betrachtet kaum Auskunft darüber, inwieweit strategische Ziele erreicht wurden. Sie unterstützen aber eine entsprechende Interpretation und Beurteilung im Rahmen der Steuerung sowie im Rahmen von spezifischen Reviews und Evaluationen. Die Kennzahlen für das Strategiecockpit werden abgeleitet aus der Hochschulstrategie sowie verschiedenen Teilstrategien. 

  

Projektstart: 2017   |   Projektende: 2017

Qualitätsstrategie 2015-2025 ZHAW

   

Ziel des Projektes war die Entwicklung einer Qualitätsstrategie, die departements- oder fachbereichsspezifisch ergänzt und ausdifferenziert werden kann. Sie sollte insbesondere sicherstellen, dass Qualität «gelebt» werden kann und die einzelnen Aktivitäten konsequent auf die Hochschul- und Departementsstrategien ausgerichtet werden können. Die entwickelte Qualitätsstrategie 2015-2025 erörtert das Modell (Ziele, Ansatz, Zuständigkeiten und Qualitätsbereiche) der Qualitätssicherung und -entwicklung, definiert die von der Hochschulstrategie, von den Standards des Hochschulförder- und Koordinationsgesetztes (HFKG) und des europäischen Hochschulbildungsraums (ESG) sowie dem Qualifikationsrahmen für den schweizerischen Hochschulbereich (nqf.ch-HS) abgeleiteten Qualitätsansprüche und differenziert diese in Qualitätskriterien. Sie legt fest, mit Hilfe von welchen internen und externen Instrumenten die definierten Qualitätsansprüche erreicht und gesichert werden sollen, erörtert das grundlegende Peer Review-Verfahren sowie das Verfahren für die Entwicklung und Bewilligung von neuen Studiengängen.

   

Projektstart: 2015   |   Projektende: 2016

Schwerpunkt «Gesellschaftliche Integration» ZHAW

   

Das Ziel des Projekts war die Entwicklung eines zum bestehenden Schwerpunkt Energie komplementären thematischen Forschungsschwerpunktes der ZHAW. Dieser sollte alle Departemente ansprechen und die Umsetzung der Strategie 2015-2025 unterstützen. Der Schwerpunkt «Gesellschaftliche Integration» soll dazu beitragen, die integrativen Fähigkeiten und Potenziale von Individuen, Gruppen, Institutionen und Organisationen sowie ganzen Gesellschaften – aber auch deren Grenzen – zu verstehen und zu erklären. Damit sollen auch Ursachen und Auswirkungen von Ausgrenzung erkannt und Faktoren herausgearbeitet werden, die positiv zur gesellschaftlichen Integration beitragen. 

  

Projektstart: 2014   |   Projektende: 2016

Visualisierung der Hochschulstrategie ZHAW

   

Der Fachbereich «Gestalten und Visualisieren» des Studiengangs Architektur hat die Hochschulstrategie 2015-2025 visualisiert. In mehreren Schritten kristallisierten sich räumliche Installationen als bestes Format heraus, um den verdichteten und anspruchsvollen Text bzw. die drei strategischen Ziele der ZHAW zu visualisieren.

  

Projektstart: 2015   |   Projektende: 2016

ZHAW Hochschulstrategie 2015-2025

   

«Wissensbasiert und kompetenzorientiert», «transformativ» und «europäisch» lauten die drei Ziele der ZHAW-Strategie 2015–2025. Mit der Hochschulstrategie sollte das Profil der ZHAW weiter geschärft werden und gleichzeitig in Bewegung bleiben. Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Wie entwickeln sich die Berufsfelder und was bedeutet das für die Hochschulbildung und für die Forschung an Hochschulen in zehn Jahren? Welche Entwicklungen sollen forciert und welche mitgetragen werden? Dies waren unter anderem Fragen, die im Zentrum der Strategieentwicklung gestanden haben. Die unter breiter Beteiligung entwickelte Strategie lässt viel Denk- und Handlungsfreiheit.

  

Projektstart: 2013   |   Projektende: 2014

Interdisziplinärer Schwerpunkt «Gebäude als System» (HSLU)

   

Die Hochschule Luzern hat 2009 beschlossen, sich mit vier Interdisziplinären Schwerpunkten zu profilieren und die Zusammenarbeit der Departemente zu unterstützen. Diese Strategie beruhte auf der Einsicht, dass die Lösung unserer aktuellen Probleme in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur nur mit interdisziplinärem Denken und Handeln möglich ist, da die Zusammenhänge immer komplexer und herausfordernder werden. Der Interdisziplinäre Schwerpunkt «Gebäude als System» hat neue Netzwerke mit Forschenden aus den verschiedenen Fachbereichen ermöglicht und hat zu einer Vielzahl von Projekten geführt. Es sind Projekte, die sich in neue Forschungsgebiete hineinwagen, um herauszufinden, wie die Gesellschaft und das Wissen von morgen zu gestalten sind. Das inhaltliche Spektrum des Schwerpunkts ist weit gefasst: Es reicht von Städtebau, Siedlungsentwicklung, Energiefragen, den Problemen der alternden Gesellschaft
bis hin zu Fragen der Visualisierungsmöglichkeiten, die uns neue Technologien bieten. 

   

Projektstart: 2009   |   Projektende: 2013

Leitbild und Strategie (HSLU - Musik)

   

Ziel des Projektes war die Suche, der Aufbau, der Erhalt und der Ausbau von Erfolgspotentialen für die Musikhochschule Luzern. Es wurde eine Strategie zur Sicherung der zukünftigen Erfolgspotentiale entwickelt. 

  

Projektstart: 2009   |   Projektende: 2010

Exploring the New Face of Uptown Kunming (HSLU)

Zusammen mit Angelika Juppien, Charles Moser, Stephan Wittmer und Yang Xing Lai

   

In Kunming (China) gingen wir den räumlichen Geschichten in definierten Teilräumen von Stadterweiterungsquartieren nach und untersuchten, warum und wie diese Räume entstehen, wie die Verantwortlichkeiten geregelt sind und welche Potentiale sich abbilden. Wir analysierten, welche Akteure bei der Produktion und Entwicklung der Räume beteiligt waren, wie die Veränderung und Pflege der Räume erfolgt und wie die Regulierung der Nutzung vorgenommen wird. Dabei interessierte insbesondere die Frage, wie die räumlichen Geschichten durch Tradition und aktuelle Gesellschaftstrends geprägt, beeinflusst und verändert werden. 

  

Projektstart: 2011   |   Projektende: 2012

Towards Social Integration in the Russian Penal and Corrections System (FHNW)

   

This project is a cooperation project involving the University of Applied Sciences Northwestern Switzerland and a University in Vologda in Russia. The project focuses on social work practices in the Swiss and Russian penal and corrections systems. Professional social work in Russian prisons is a recent phenomenon and still under development. The Chair in Social Work and Social Psychology at the Federal State University «Vologda Institute for Law and Economics» of Russia (VIPE) has been promoting the professionalisation of social work in the penal system since 2002. The joint project aims to prevent reoffence, and to enhance the reintegration potential of prison inmates as regards various social systems (such as education, employment, family, personal relationships, living conditions, recreation and leisure opportunities, and so on). The project investigates the social work processes, practices, methods, and instruments employed in the penal systems of Switzerland and the Russian Federation in order to increase the reintegration potential of prison inmates. 

  

Projektstart: 2008   |   Projektende: 2010

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Kontakt

Elena Wilhelm
Prof. Dr. phil., 
Executive MBA UZH, dipl. Sozialarbeiterin

Alte Spinnerei 2

CH - 5210 Windisch

elena.wilhelm(at)bluewin.ch

elena.wilhelm(at)zhaw.ch

+41 77 435 04 05